Artoo art school for children

Hallo!

Grundfertigkeiten der bildenden Kunst, die alle Kinder lernen können und sollen.

Die Kunst ist eine riesige Zauberwelt, wenn man in diese eintaucht, kann der Mensch
eine Gelegenheit bekommen, mit nichts vergleichbares Vergnügen des Selbtsausdrucks zu erfahren.

Die Hauptbesonderheit, die man bei Planung und Erarbeitung des Unterrichts mit Kleinkindern berücksichtigen muss, gilt, dass alle Komponenten des Denkens und der Psyche des Kindes, die im Lernprozess involviert sind, befinden sich im Formierungsstadium. Auf solche Weise vermutet das Ziel des Unterrichts der bildkünstlerischen Tätigkeit mit den Vorschulkindern nicht nur Erlernung der Kunstgesetze und irgendwelches Ergebnis des Schaffens, sondern auch psychische und psychologische Entwicklung von Kleinkindern.

Zu den Hauptbestandteilen davon kann man Folgendes zuordnen: Formierung der gerichteten bewussten Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses, des analytischen und assoziativen Denkens, der Kleinmotorik der Hand, der Fantasie, Erweiterung des Gesichtskreises und der Rücksichtnahme auf die Umwelt, Erreichung des notwendigen Niveaus der Selbstsicherheit und des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten, der psychologischen Freiheit während des Unterrichts, Entwicklung der rechten (kreativen) Hemisphäre.

Dennoch, das Eine ersetzt das Andere nicht — als Hauptziel des Unterrichtes nach dieser Methodik bleibt Malunterricht für Kleinkinder, das heißt konsequente Aneignung von ihnen der Fertigkeiten und Prinzipien der Darstellung, der Arbeitstechniken mit verschiedenen Materialien, Bekanntmachung mit einem umfänglichen Themenkreis. Zu den eigentlichen Lehraufgaben kann man Aneignung von Grundlagen des Schaffens zählen: Formierung der grafischen Kultur, Bekanntmachung mit Grundlagen der Komposition, Aneignung von Arbeitsmethoden mit bekannten grafischen und bildnerischen Materialien (Gouache, Buntstifte und Pastellfarbe, Filzstifte und Gelschreiber), Bekanntmachung mit der Kultur der Farbe, Entwicklung der Fähigkeit, kreativ zu denken, in dem man zur Arbeit Lebenseindrücke und Beobachtungen heranlockt.

Zur Erreichung des konsequenten und allmählichen Fortschritts bei der Aneignung all dieser anspruchsvollen für Kleinkinder Aufgaben wird Lehrstoff nach dem Unterrichtsplan in Übereinstimmung mit dem Grundsatz "vom Einfachen zum Komplizierten" eingeteilt.

Dieses Prinzip wird dadurch realisiert, dass während der ersten Unterrichte bekommen die Kinder Sicherheit bei der Darstellung von grundsätzlichen geometrischen Formen durch Darstellung von einfachen, bekannten Objekten, indem sie nebenher aneignen allererste Arbeitsregeln mit Materialien, Grundlagen der grafischen Kultur, notwendig für Erreichung des minimalen ästhetischen Niveaus in den Arbeiten, wo einfachste Ausmalbücher helfen können. Gleichzeitig, unter Anleitung der Lehrkraft, gewöhnen sich die Kleinen, sich zu den bekannten Gegenständen des Alltagslebens aufmerksam zu beziehen, lernen an alles durch Augen des Malers zu schauen, im Gewöhnlichen Objekte des Schaffens zu finden.

Als nächste Stufe im Unterricht kommt die Verkomplizierung der Form der Gegenstände, die aus mehreren einfachen Figuren bestehen, Einführung von dekorativen Griffen der Darstellung, Bekanntmachung mit Kunstgenres, Erarbeitung einer Sujetlinie in der Komposition.